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Letzte Bearbeitung: 07.01.2016
durch B.T.


Guten Tag, lieber LeserIn, "Surviver", Freunde des Naturlebens und möglicher TeilnehmerIn des nächsten "Tesch-Survival-Trainings",

schön, dass du auf dieser meiner website über "Survival" bist !

Ich habe erst nach "53 Tesch-Survival-Trainings" im November 2010 diese Unterseiten mit ein paar Fotos begonnen. Deshalb sind es nur ein paar ausgewählte Darstellungen. Ich beschäftige mich mit der Lebens- und Überlebenstechnik wirklich begeistert schon seit 40 Jahren. Manche, aber nicht alle Dinge der Fotos machen wir auf dem Training. Dazu würden drei Tage nicht reichen.
Solltest du von früheren Kursen andere Fotos zum Thema haben oder ein passendes Bild "aus der Welt" oder mit "deiner Erfahrung", wäre ich dankbar dafür !

Herrliche Grüße aus dem Paradies EIFEL-Wald im Westen von Germany
Bernd Tesch


Kleidung. Regenschutz. Hitzeschutz. Kälteschutz.



Kleidung. Mein Sohn Min Tesch und Vater B.T. reisten 1997 auf zwei YAMAHA XT 600 E nach Kirgestan auf dem Weg nach China. Hier sind wir mindestens 4.000 m hoch. Im Hintergrund das Pamir-Gebirge 6.000 m. Hier muss man richtig gekleidet sein !

Der Mensch
- die Haut wird mit zunehmendem Alter dünner. Die Elastizität nimmt ab.
- jeder Mensch läuft ca. 105.000 km im Leben durchschnittlich
- jeder Mensch atmet ca. 1080 Liter Luft / Tag
- das menschliche Gehirn hat nur ca. 2 % des Gewichtes des Körpers, aber braucht ? % des eingeatmeten Sauerstoffs.
- das menschliche Gehirn braucht 25 % der zugeführten Energie.
- das menschliche Gehirn ist das gößte und schwerste im Verhältnis zur Körpergröße.
- alle 4 Monate erneuert sich das Blut, dass aus ca. 50 Bestandteilen besteht.
- die Haut hat ca 1,8 qm und erneuert sich in ??(3) Wochen.
- die menschlichen Haare wachsen 11 km pro Jahr.
- der Mensch unter 30 hat ca. 112 Mal Sex im Jahr.
- ist das Wasser - 4°C verliert der sich darin befindliche Körper ca. - 8°C Körpertemperatur pro Minute.
- trägt der Mensch nasse Kleidung, so kühlt sein Körper 30 Mal schneller aus als bei trockener Kleidung. Abhilfe: Bewegung und Körpertemperatur erzeugen oder ein Feuer.
Der Mensch ist ein hochempfindliches Wesen dessen Körpertemperatur nur ein paar Grad schwanken kann. Die Temperatur des Gehirns darf nur um ca. 1-2 Grad schwanken. Hoch interessant ist es, darüber Bescheid zu wissen, in welcher Reihenfolge die einzelnen Organe bei Erfrierungen ausfallen. Entsprechend kann man gegenläufig die richtige Bekleidung wählen.
Bei Hitze kann man nur bis zu einer bestimmten Hitze etwas ausziehen. Nicht umsonst tragen die Beduinen trotzdem mehrere Kleidungsschichten. Der Wasserbedarf steigt mit dem Temperaturanstieg.
Dauerregen und Kälte bei 0°C können ätzend sein.

Wie baue ich einen "Kühlschrank" für Getränke und den Kopf / Körper in der Sahara-Hitze ??
Was tun bei nassen und kalten Füssen ?

Gehirn
Das Gehirn wiegt max 1000 g Gewicht. Bei einem Körpergewicht von 50 kg wäre das 2 %. Es besteht der fast sichere Zusammenhang, dass "je größer das Gehirn, desto höher die Intelligenz".
Das Gehirn verbraucht 1/4 der zugefügten Körperenergie. Bei Tod durch Durst, Hunger, Überhitzung (Sahara) und Kälte (Arktis) versucht der Körper bis zuletzt die Gehirntemperatur bei 38°C zu halten. Gehirntemperaturschanken über 1°C sind normalerweise selten. Normalerweise sterben alle anderen Gliedmaßen zuerst ab.


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. In einem Masken-Museum Nahe der Burg oben in Braganza in NordOst-Portugal fotografierte Patricia Govers-Tesch-diese Masken-Darstellung. - Leider weiß ich zu wenig über die erste Kleidung von Menschen. Dieses dürfte aber eine erste "Lösung" gewesen sein in einer Gegend, wo Gras / Rietgras wuchs. Allerdings gehört zum Bau einer solchen Wärmeschutzkleidung aus Gräsern auch eine größere Intelligenz.



Kleidung. Unsere Vorfahren, die Steinzeitmenschen, mit Ganzkörper-Bekleidung. Museumsfigur. Fotos B.T.
Die Fellmütze ist konisch; dadurch paßt sie auf jede Kopfgröße. Das Fell garantiert Isolation gegen Kälte und Hitze.
Die Lederschuhe sind weit und werden durch Stroh gegen die Bodenkölte isoliert. Der lange Umhang aus Fell oder Wolle ermöglicht durch Öffnen oder Schliessen eine Anpassung an die Umgebungskälte und Körperaktivität (stehen, gehen, rennen)



Kleidung. Die erste Massnahme bei großer Kälte ist, ein Feuer anzulegen, genügend Vorrat zum Nachlegen zu haben, rechtzeitig und sparsam nachzulegen. Hier sitzt B.T. gemütlich in der Nachtkälte am Feuer auf einem selbtgemachten Wildnis-Stuhl.



Kleidung. Hitzeschutz. Kälteschutz. Was gut ist gegen die Kälte kann auch gut sein gegen die Hitze. Der Hut schützt vor Sonne, Regen, Schnee, Wärmeabfuhr. Der schwarze "Tuareg-Schech" unter dem Hut verdopplet das alles jeweils.


Infos zur Teilnahme und meine persönliche Anmeldung durch Klicken hier möglich

Mein Trainingsort in der Wald-EIFEL bekommen nur Teilnehmer mitgeteilt. Grob liegt er 10 km von Simmerath / EIFEL entfernt. Teilnehmer bekommen die Anfahrbeschreibung genau.

Gut Sprit und freie Grenze wünscht

Bernd Tesch    Globetrotter. Traveller-Survival-Trainer. Professional Motorcycle Adventurer. Reise-Schriftsteller. Journalist. Dipl.-Ing. Manager seit 1971 von der GLOBETROTT-ZENTRALE Bernd TESCH