Du bist auf der Seite: www.berndtesch.de/Deutsch/Survival/Unterkunft.html

Letzte Bearbeitung: 01.01.2016
durch B.T.


Guten Tag, lieber LeserIn, "Surviver", Freunde des Naturlebens und möglichEr TeilnehmerIn des nächsten "Tesch-Survival-Trainings",

schön, dass du auf dieser meiner website über "Survival" bist !

Ich habe erst nach "53 Tesch-Survival-Trainings" im November 2010 diese Unterseiten mit ein paar Fotos begonnen. Deshalb sind es nur ein paar ausgewählte Darstellungen. Ich beschäftige mich mit der Lebens- und Überlebenstechnik wirklich begeistert schon seit 40 Jahren. Manche, aber nicht alle Dinge der Fotos machen wir auf dem Training.
Solltest du von früheren Kursen andere Fotos zum Thema haben oder ein passendes Bild "aus der Welt" oder mit "deiner Erfahrung", wäre ich dankbar dafür !

Herrliche Grüße aus dem Paradies EIFEL-Wald im Westen von Germany
Bernd Tesch


Unterkunft.


Unterkunft.
Jede Nacht stellt sich beim Draussenleben und auf Reisen die Frage: Wo schlafe ich heute ?
Manche Menschen können nur abreisen, wenn alles fest "vorgebucht" ist. Ich buche seit 50 Jahren so gut wie nie vor! Nach dieser langen Zeit in vielen Kontinenten kann ich sagen: Ich musste nachts noch nie im Stehen schlafen !!! Dafür habe ich in unzähligen unvergesslich-schönen Situationen draussen geschlafen: unter freiem Himmel mit unendlichen Sternen, in vielen Arten von Behelfshütten im Sommer alleine und mit Zentralfeuer in einer Gruppe im Winter-Tepee.

Deshalb Tesch-Tipp:



Unterkunft:
Zuerst sollte man immer ein Dach gegen Sonne, Regen, Schnee und Wind suchen. Wenn keine "Naturhöhle" da ist, baue zeitaufwendig ein Dach aus Stangen, Zweigen, Blättern.... Oder nutze schnell einen mitgeführten Poncho oder plane dazu. Und mache ruckizucki zuerst ein Wärmefeuer. Foto B.T.


Unterkunft. Behelfshütte für Einzelne.
 
Unterkunft:
Ein geeignetes flaches Plätzchen für eine Behelfshütte im Gelände zu finden, ist oft nicht einfach. Aber meist möglich; sonst wird es "möglich gemacht".



Unterkunft:
Den Untergrund kann man weich "aussuchen" oder mit Natur mitteln "bauen".



Unterkunft: Eine Einzel-Behelfshütte aus Naturmaterial (ohne Plane) zu bauen ist aufwendiger. Aber möglich.
Wichtig dabei: Die erste ca. 5 m lang tragende Holzstange, die am Baum (Baumast, notfalls am Baum anbinden) angelehnt wird, sollte möglichst hoch (ca. 2,5-3m) sein. Das hat dann zur Folge, dass die dann seitlich angelegten Stangen und später die Blätter, Farne, Tannenzweige ziemlich steil sind. Nur dann läuft das Wasser an dieser Abdeckung ab und nicht IN den Raum, in dem man schläft. Wenn man das falsch macht, wird man "pitschenass".
Ausserdem sollten man die Abdeckung von unten nach oben machen. Also, man legt die ersten Farne unten auf die seitlichen Holzstangen. Dann die nächste Schicht höher, aber unten überlappend- wie Dachschindel / Dachpfannen. Somit läuft das Wasser von oben nach unten ab.


Unterkunft. Behelfshütte für Mehrere.

Unterkunft:
Zu zweit "lebt und überlebt" es sich leichter.....


Unterkunft. Behelfshütte für Gruppen.

Unterkunft:
Eine solche Gruppen-Behelfshütte zu bauen lohnt sich nur, wenn man länger an einer Stelle bleibt, da aufwendig mit und Material. Gesehen in der Slowakei. Sehr gut ist die starke Schräge der Seitendächer, denn selbst bei nicht ganz guter Abdichtung dürfte das Wasser gut ablaufen. Sehr geschickt sind auch die weiteren Gabeln an den Seiten, die sowohl halten als auch eine Holzauflage bei der Schräge ermöglichen. Allerdings schränken sie den Innenraum ein. Foto B.T..



Unterkunft:
Wenn erst einmal das zeitaufwendige Gerüst für eine Gruppen-Behelfshütte steht.... Beachte die Anordnung der vier Gabeln in den Eckens. Da diese eine entschwiedende Funktion in den Trage-Eigenschaften haben, sollten sie aus "gutem Holz sein. Gabeln gibt es oft bei Eichen.



Unterkunft:
Gruppen-Behelfshütte ....gehen die nächsten Schritte einfacher. Und man darf schon ´mal zwischendurch ein kleines Freudenfeuer anmachen ! Man kann eine solche Hütte auch als Schutzhütte oder Lager für die Ausrüstung / Holz / Essen anlegen. Gebaut von B.T. und Alfred Reetz als Unterstützer.


Unterkunft: Gruppen-Behelfshütte .... Meine Idee war es, in 2010 ruckizucki "eine Behelfshütte für eine Gruppe / Materialien zu bauen". Nur mit natürlichen Materialien. Ohne Verwendung von künstlichen Materialien. Nach dem ersten schnellen Errichten des Grundgerüstes forderten ganz viele Aktivitäten meine Zeit im Leben. Schliesslich habe ich erst in 2015 das Grundgerüst an drei Seiten mit "künstlichen Dachlatten" versteift und an den Kreuzungspunkten mit Schauben gesichert und versteift. Hätte ich das alles mit selbstgemachten Seilen aus natürlichen Materialien wie Gräser gemacht....



Unterkunft: Behelfshütte für Gruppen. Gesehen in der Slowakei. Foto B.T.
Das Wasser wird hier SEHR gut ablaufen, da die Hütte hoch ist und das Wasser steil abläuft. Die Grasbüschel (oder Stroh) von Wiesen und Wasser-Rändern (Schilf) isolieren auch gut gegen Wind und Kälte.



Unterkunft:
Behelfshütte für Gruppen. Tepee mit zentralem Feuer. Gebaut auf Tesch-Survival-Training. Foto B.T.



Peter Lippert (C) and Hendirk Sendker in Süd-Amerika. Straw (Rietgras)-huts besides lake ???



Bernd Tesch (C). 2014 waren wir in Norwegen, Berglund. Dort gibt es diese "Stavkirke" (= Stabkirche).
Das ist eine reine Holzkonstruktion von ca. 1200, die innen mit dicken vermutlich Fichtenstämmen (oder Kiefern?) gehalten wird. Die sehen aus wie "Stäbe".
Die Kirche aus HOLZ ist wohl auch deswegen noch vorhanden (trotz häufigen Regens und Schnee und langen Wintern in Norwegen!!!), weil sie aussen geschützt wurde. - Das Dach ist mit einer Art Schutzschicht (Leim heute) aus Baum-Harz ("die Tränen des Waldes") und Kohle (Carbon) geschützt. Daher auch das schwarze Aussehen. Diese Schutzschicht muss ca. alle 5 Jahre wiederholt werden. Wie die Menschen damals diesen "Leim" hergestellt haben, konnte ich noch nicht herausfinden. - In einem Artikel dazu stand auch etwas davon, dass die Erbauer das Holz angeflämmt haben bis die schützende Kohleschicht erschien. - Solch ein Dachschutz könnte für "Langzeitüberlebende" draussen von Nutzen sein!
http://balticheritage.raa-siehe >
Für Harz: Suche im Internet unter "Harzgewinnung"
"Harz ist das Blut des Waldes".
"Harz sind die Tränen des Waldes"
Die Harzgewinnung aus Nadelbäumen ist seit frühester Urzeit bekannt. Dieser Rohstoff,  vom frühen Menschen als Kleb- und Dichtungsstoff zum Bootsbau, zum Schäften von Steinäxten und Einsetzen von Pfeilspitzen etc. geschätzt, spielte in der Neuzeit eine immer größere Rolle in der Industrie (siehe Ausstellung TU Dresden).
Allgemein wurden Nadelbäume wie Lärchen (Tirol und Steiermark), Fichten und Tannenbäume (Harz, Schwarzwald etc.) zur Harzung herangezogen. Kiefern liefern jedoch die beste mengenmäßige Ausbeute bei bester Qualität.
Aus dem 1952 erschienenen Büchlein "Richtige Arbeitsweise bei der Harzgewinnung" von Liese/ Fest stammt die Begründung für die Harzgewinnung in der ehemaligen DDR:
Harz ist kein "Lebenssaft", sondern nur Wundverschluß.
Anleitung: Die wenige mm starke Borke so abschaben, dass eine "Tropfrinne" entsteht. Unter der Rinde und dem Kambium. Trotzrinnen 2 x 35 °S seitlich. Mittig dann senkrechte Abflussrinne.
Eine Kiefer konnte pro Jahr bis zu max. 2 Liter Harz fördern. Kieferstamm mindestens 30cm Durchmesser ...
Pro Baum werden derzeit etwa 4-5 kg Harz/ Jahr erbracht... unter Vermeidung einer Verletzung des Splintholzes alle Rindenteile entfernte.
Anfang März ritzte der Harzarbeiter schließlich den Baum mit einem kleinen Beil an. Das Harz begann zu fließen. Alle sieben Tage mußte der Harzer die Stelle neu aufmachen, da der Baum innerhalb dieses Zeitraums die Wunde mit allmählich an der Luft fest werdendem Harz verschloß.
Es gab fünf Harzernten pro Jahr, die letzte Anfang November.
Normalerweise wird durch Holzleitschienen (grosse Späne) das Harz in einen darunter hängenden Glas- oder Metallbehälter geleitet. Eine frühe Methode war es, statt dem Eimer unten in den Baum eine Kerbe "Grube" zu schlagen, die das Harz auffing. Das schadet aber sicher dem Baum. Und sollte nur angewendet werden bei einer Notlage.
Nach der Destillation des Harzes wird das Kolophonium als fester "Rest" gebraucht für Geigen"-Harz", als "Sau-Pech" oder als Flußmittel zum Weichlöten, zum Leimen von Papier etc. und der flüchtige Bestandteil des Harzes, das hochwertige, echte Balsam-Terpentin (im Gegensatz zum billigeren "Terpentinersatz" aus Mineralöl vom Baumarkt) als Lösungsmittel für die Lack und Farbenindustrie, als Ausgangsprodukt für die Riechstoffsynthese.
Neben dem Kolophonium und dem Terpentin war ein Nebenprodukt früherer Jahre die Herstellung von Brennmitteln und Kienspänen zur Beleuchtung.
Pechermuseum Hernstein. Harzlehrpfad Hernstein. Wenn sie nach Wien kommen, und sind an der Harzgewinnung interessiert, dann machen Sie einen kleinen südwestlichen Abstecher nach Hernstein (nördlich von Markt Piesting). Pecherhof.

Der Harzfluss ist je nach Jahreszeit und Witterung unterschiedlich, Wärme und Feuchtigkeit wirken sich günstig aus.
"Kiefernbalsam" = Harz besteht aus: Terpentin und Kolophonium.

Noch lesen: http://www.zeno.org/Lueger-1904/A/Harze+und+Harzgewinnung

"Harzverwertung Hernstein"; Pecherhof,
Berndorferstraße 15; A-2560 Hernstein; (Bezirk Baden, wenige Kilometer südwestlich von Wien), Österreich
Tel: +43 (0)2633 47268 ; Fax: +43 (0)2633 47519. e-mail: info@pecherei.com
Geschäftszeiten: Mo-Do 8-12.°° und 13.30-16.°°; Fr 8-12.°° Uhr. Ansprechpartner Herr R. Schreieck.
Die HP der Firma http://www.pecherei.com ist noch in Aufbau!

http://pecherpfad-hoelles.blogspot.com/

http://www.windmusik.com/html/rosin.htm SEHR gute Seite! Uli Wahl. Harzlehrpfad Hölles/ Matzendorf.
Man kann auch Löcher bohren, die anschliessend mit einem Stück Holz jeweils verschlossen werden.
.


Unterkunft. Wildnis-Sitz und Wildnisstuhl.
  
Unterkunft:
Ein Behelfssitz schützt vor Boden-Feuchtigkeit und hilft beim "Durchhalten" in einer Notsituation.
Links ein unbequemer Dauersitz. Rechts ein bequemer Wildnis-Sitz. Fotos B.T.



Unterkunft:
Ein Behelfsstuhl "Wildnisstuhl" dient der Entspannung. Benutzt von Frühsiedlern in Australien um 1800. Foto B.T


Unterkunft: Lagerplatz. Suche. Auswahl.
Das Thema ist sehr ausführlich, da es in der baumlosen Wüste mit viel Platz ganz anders ist als z. B. im zentralafrikanischen Dschungel mit keinem Platz wegen der vielen Vegitation.
Grundsätzlich interessante wertvolle Infos dazu gibt es im Internet bei der Suche "Hochkulturen":
Die ersten Hochkulturen entwickelten sich an Flüssen. Das mesopotamische Reich entstand am Euphrat und Tigris, das ägyptische Reich am Nil, die Harappa-Kultur am Indus und die chinesischen Reiche am Gelben Fluss.
Der Fluss fördert durch Transport und friedlichen Tauschhandel und Warenaustausch. Ein Fluss liefert Proteine durch Fischfang und Muschelbänke und ausreichend Trink- und Brauchwasser. So wurden nomadisierende Sammler und Wildbeuter zu eher sesshaften Fischern, Viehzüchtern, Ackerbauern.


Infos zur Teilnahme und meine persönliche Anmeldung durch Klicken hier möglich

Mein Trainingsort in der Wald-EIFEL bekommen nur Teilnehmer mitgeteilt. Grob liegt er 10 km von Simmerath / EIFEL entfernt. Teilnehmer bekommen die Anfahrbeschreibung genau.

Gut Sprit und freie Grenze wünscht

Bernd Tesch    Globetrotter. Traveller-Survival-Trainer. Professional Motorcycle Adventurer. Reise-Schriftsteller. Journalist. Dipl.-Ing. Manager seit 1971 von der GLOBETROTT-ZENTRALE Bernd TESCH