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Letztes Update durch B.T.: 09.07.2016

Tesch-Termine:
"Tesch-Treffen-Treffen" für Globetrotter, Motorrad-Reisende und besonders FERNREISENDE
"Tesch-Survival-Training"




Guten Tag,
lieber LeserIn, "Surviver", Freunde des Naturlebens und
möglicher TeilnehmerIn des nächsten "Tesch-Survival-Trainings",


schön, dass du auf dieser meiner website über "Survival" mit dem Untertitel "Feuer" gelandet bist !

Ich habe erst nach "53 Tesch-Survival-Trainings" im November 2010 diese Survival-Seiten mit ein paar Fotos begonnen. Deshalb sind es nur ein paar ausgewählte Darstellungen. Ich beschäftige mich mit der Lebens- und Überlebenstechnik wirklich begeistert schon seit 1955.
Manche, aber lange nicht alle Dinge der Fotos machen wir auf dem Training. Für alles würde drei Tage nicht reichen.
Solltest du von früheren Kursen andere Fotos zum Thema haben oder ein passendes Bild "aus der Welt" oder mit "deiner Erfahrung", wäre ich dankbar dafür !

Herrliche Grüße aus dem Paradies EIFEL-Wald im Westen von Germany
Bernd Tesch



Die Geschichte des Feuers ist lang. Und ausgesprochen interessant.
Erste Begegnung zwischen Mensch und Feuer dürften über Blitzeinschläge erfolgt sein. In Trockengebieten wie z.B. in Australien, Amerika und Süd-Europa passiert das jährlich viele Male. Dann brennen ganze Gebiete mit auch Büschen und Bäumen ab. Und Tiere werden durch die Feuer getötet und "gegrillt". Vielleicht haben die ersten Menschen es so gelernt, "gegrilltes" Fleisch von ihnen sonst schon bekannten Tieren zu essen. Und - vermutlich durch Nachlegen von Feuerholz - haben sie das Feuer bewahrt. Und so Holzkohle am Rand des Feuers entdeckt und aufbewahrt. Und allmählich ausprobiert, welche Hölzer am besten brennen.
Das Feuer zu haben - oder nicht zu haben - war für die Menschen immer sehr wichtig, lebenswichtig: Als Schutz vor wilden Tieren, aber besonders auch in kalten und nassen Gebieten gegen die Kälte zum Wärmen. Und um Wasser und Nahrung zu bereiten. Das Feuer wurden wegen seiner Wichtigkeit bei manchen Stämmen immer bewacht. Und es gab schwere Strafen, wenn man das Feuer ausgehen ließ !
- Es gibt auch die Aussage, dass Menschen das Feuer bei Lavaströmen entdeckt haben. Wahrscheinlicher aber erscheint mir, dass Menschen dieses Feuer dann über durch Lavaströme entzündete Wälder kennen gelernt haben, da die Lavaströme selber zu heiß sind. -




Voraussetzungen zum Entstehen von Feuer:
Trockenes Brennmaterial wie Zunder und Holz
Sauerstoff
400°C Zündtemperatur für Holz.
.

Feuerdaten:
Feuer kann man nur schlagen mit Feuerstein und Pyrit, was z.B. auf Baumpilzzunder fällt. Diese Funken sind heiß genug. Feuerstein und Feuerstein gegeneinander erzeugen keinen genügend heißen Funken.


Feuerdaten:
In Israel will man Feuerfundstellen mit Holzresten von 790.000 Jahren gefunden haben.
2012 Ca. 240.000 Brände pro Jahr in Deutschland.
Begünstigt werden Brände in D durch Menschen: Glasreste (Linsenwirkung) liegen lassen. Pyrit (Katzengold ?) an die Oberfläche holen. -
Prof. Georg Hieber hat Brandursachen untersucht





Feuermachen bei den Kelten (650 v Chr - 0).

Urgeschichte oder Vorgeschichte = Prähistorische Archäologie. Ur- und Frühgeschichte oder Vor- und Frühgeschichte;
Vom Auftreten der ersten Steinwerkzeuge vor etwa 2,5 Millionen Jahren (vgl. Stammesgeschichte des Menschen) bis zum regional sehr unterschiedlichen Auftreten von Schriftzeugnissen: 3500 v. Chr im Orient und in und 1000 n. Chr in Mitteleuropa.

- Steinzeit (1 Mio - 1.800 v. Chr.).
- Bronzezeit
(2200 bis 800 v. Chr.).
- Eisenzeit
(800 v. Chr. - ??).

- Die Kelten lebten in der Eisenzeit. Sie entwickelten sich aus den Vorgängerkulturen der Steinzeit und danach Bronzezeit in Mitteleuropa:
- Als Kelten (lateinisch Celtae oder Galli, griechisch Κέλτοι Keltoi oder Γαλάται Galatai) bezeichnete man seit der Antike Volksgruppen der Eisenzeit in Europa. Der Name ist wahrscheinlich von den indogermanischen Wurzeln *kel-1 „ragen, hoch“ und *g[h]al- „können“ abgeleitet und bedeutet sinngemäß „die Mächtigen, Erhabenen, Starken“ (aus WIKIPEDIA).
- Die Kelten waren nie EINE Nation, sondern verschiedene Völker mit ähnlichen Kulturen, die sich von den Nachbarvölkern (wie z.B. Römer) unterschieden.
- 650 v Chr - 0. Die Kelten waren zur Zeit ihrer größten Ausdehnung 275 v. Chr fast überall in Europa. Es gibt von ihnen keine schriftlichen Aufzeichnungen. Nur die Griechen und Römer haben etwas über sie allgemein aufgeschreiben. Von den Kelten selber wissen wir nur über ihre archäologischen Funde etwas.
- B.T. hat die größte Ausstellung über Kelten in Saarbrücken gesehen. Dort war aber leider nicht ein Beispiel für ein Keltendorf gezeichnet. Die beste mir bekannte Darstellung eines Dorfes ist dauerhaft im Museum in Nideggen im Turm oben zu sehen.


Keltensiedlung

Keltensiedlung im Turm der Burg Nideggen. Dargestellt in einem Modell wie sie möglicherweise auf einem Hügel / Berg gelebt haben. B.T. hat die größte bisher in Europa gezeigte Ausstellung über die Kelten 2010 in Bad Völcklingen (bei Saarbrücken) gesehen (mit wunderbarem Katalog). Und die Mini-Kelten-Ausstellung in St. Vith in 2011 im Heimat-Museum (mit kleinem Katalog über die Keltengräber in Belgien). Dieses Modell ist das beste mir bekannte, welches eine Vorstellung über ihre Siedlungsweise vermittelt.

Angenommene Ausrüstung der Kelten zum Feuermachen. Lederbeutel mit Inhalt; Rinde (Zunder). Plaum zum Aufnehmen des Funkens. Feuerstein. Stahlschläger (Die Kelten lebten in der Eisenzeit) zum Schlagen des Funkens am Feuerstein. Gesehen in Museum (Slowakia ?). 22.11.2016 Foto B.T...



"Holzofen" auf einem Holzschiff auf See 800 n. Chr.

Dieses ist ein "Holzofen"in einer Holzhütte im Wald. In einem festen Berhälter aus Holzbalken wird innen eine Ofen aus Steinen gebaut.
- Vermutlich hat der "Holzofen" auf einem Holzschiff Dhau (Dhau) ähnlich ausgesehen. Nur war vermutlich der äußere feste Behälter zum Halten der Steine drehbar. Das erlaubte der Schiffsmannschaft in der notwendigen Richtung weiter zu segeln. Dennoch konnte man gleichzeitig den "Holzofen" mit der Unterlage so drehen, dass der Wind von vorne ins Feuer blies. - Gesehen im Holzmuseum Murau. Foto B.T.

Natürlich ist es interessant zu wissen, wie die frühen Menschen unter ganz verschiedenen Bedingungen, Feuer entzündet und auch über längere Zeiträume erhalten haben.

So habe ich am 20.01.2013, 10-45-11.45 Uhr, in TV-arte eine Film gesehen, wie ein Holzschiff von arabischen Händlern um 800 nach Chr. auf dem "Seewege der Seidenstrasse vom Irak bis nach China und fast zurück (gesunken. Schiff wurde erst jetzt gehoben)" gesegelt ist: http://www.berndtesch.de/English/Continents/Asia/Asia.html

"Holzofen" auf einem Holzschiff auf See 800 n. Chr.

- Interessant ist es, noch darüber nachzudenken, wie die Mannschaft sich während der Reise ernährt hat. Da sie prinzipiell mit einer Dhau, die nur aus Holz gebaut war, immer an den Küsten entlang gesegelt sind, vermute ich, dass sie ab und zu einfach an Land gegangen sind. Dort haben sie sich mit wildwachsenden Früchten versorgt. In jedem Fall leben hier auch Tiere und Vögel. Vielleicht hatten sie schon Methoden gefunden, an Land oder unterwegs Vögel mit Ködern zu fangen und zu braten. Oder sie haben auch bei bewohnten Gegenden Nahrung getauscht.
- In jedem Fall haben sie teilweise von der See und ihrem Fischangebot (auch von getrocknetem (und geräuchertem?) Fisch) gelebt. Dazu hatten sie auf dem Holzdeck des Schiffs zum Kochen / Braten einen großen "Holzofen. Das ist ein Ofen, in dem auf einem Holzschiff, Holz verbrannt wurde. Das klingt wegen der Feuergefahr zunächst widersinnig. Aber genau deswegen ist dieser Ofen so schlau!
- Dieser war folgendermassen gebaut: Maße geschätzt: 100 cm lang x 40 cm breit x 60 cm hoch. Er bestand aus ca. sechs oder mehr Steinplatten, die konisch nach oben geöffnet waren. Die Anordnung der Platten war also wie bei einem Leiterwagen. Aussen herum war ein festes Holzgerüst aus Holzstämmen, an dem sich die Platten abgestützt hatten. Da es schwer ist, solche großen, flachen (auch noch relativ feuerfesten) Steine zu bekommen, könnte man auch mehrere- jeweils an einer Seite - benutzt haben, die - wie frühe Holzdachziegel - seitlich etwas übereinander (geschindelt) waren. Also seitlich übereinander ragten. Diese Methode kann ich mir auch deshalb besser vorstellen, weil Steine beim Erhitzen ab und zu platzen. Und dann so leichter ersetzt werden können. Die Steinplatten wurden unten auf dem Boden so zusammengesetzt, dass sie kein Loch/Spalt hatten, wo Feuer entweichen konnte. Damit der "Holzofen" und das Holzboot nicht verbrannten, war dieser "Holzofen" unten mit Sand gefüllt, war hoch und hatte zwei große Windöffnungen. Eine, damit das Feuer richtig anblasen konnte. Die andere Windöffnung war dazu da, dass die Hitze nicht zu groß wurde. Vermutlich konnte man den Ofen entsprechend drehen, damit die Öffnungen quer zur Hauptwindrichtung standen. Wie die Seeleute 800 n. Chr. es damals geschafft haben, das Feuer zu entzünden und zu erhalten, ist B.T. unbekannt. In Mitteleuropa hatte man Feuerstein und einen Metallschlagbügel. Bei ruhiger See mit trocknender Sonne dürfte der Vorrat an zuerst nassem Treibholz genügt haben, um das Feuer zu erhalten. Viel schwieriger dürfte das bei Sturm und Meeresfeuchtigkeit, Regen und nachts gewesen sei
n

Zur Orientierung benutzen sie damals ein Kamal. Das ist ein grober Kompass bestehend aus einem Stück Holz mit Öffnungen und einem Bindfaden.




Fast alles aus dem Wald

Holzofen in Holzhütte im Wald
Im größten Holzmuseum in Europa in Österreich (Murau, www.holzmuseum.at ) gibt es eine Holzhütte nachgebaut, die sich die Waldarbeiter in den Alpen gebaut hatten. Sie mussten als Holzfäller früher für längere Zeit in den Bergen bleiben. Ich habe eine derartige Hütte nur einmal mit einem solchen Dach hier gesehen. Sie enthielt eigentlich alles, was ein Mensch so braucht, um durchzukommen.
Das Hüttengerüst der Wände inklusive Dach der Hütte war aus oberarmdicken Fichtenstämmen. Das Dach war aus großflächigen Rindenstücken von Fichten geschachtelt-geschichtet abgedeckt. Ich konnte lange nicht das Problem lösen, wie die Holzfäller es geschafft haben, große Rindenstücke von ca. 30 x 30 cm "unkaputt" vom Stamm zu bekommen. Versuche mal das bei alten umgefallenen Fichten: die Rinde bricht sofort in kleine Stücke. Diese lässt sich auch nicht wieder gerade-flächig biegen; auch nicht in Wasser. Die Lösung: Große Fichtenrindenstücke kann man NUR im Frühjahr vom Stamm abziehen, wenn zwischen Stamm und Rinde Saft aufsteigt und alles feucht und elastisch ist!!!
Innen in der Hütte gab es einen Ofen, dessen Außenkonstruktion aus Holzstämmen war; unglaublich, aber war! Die Form war zu vergleichen mit einem Kuchenblech, welches vom viereckigen Grundblech an an allen Seiten leicht konisch nach außen geht, so dass man den Kuchen aus dem Konus leicht heraus bekommt. Auf dem Boden der äußeren Holzkonstruktion lag eine große Steinplatte, die an alle Enden der unteren Holzkonstruktion stieß. Auf diese Platte waren rundum mehrere große flache Steinplatten gestellt, die durch ihre leichte Schräglage nach außen (wie beim Kuchenblech) einfach an der Holzkonstruktion anlagen. Vermutlich hat man unten noch Sand oder Erde zur besseren Isolation reingelegt. Später isolierte und dichtete die Asche am Boden auf den Steinen. Eine wahrhaft meisterliche Konstruktion: Ein Holzofen in einer Holzhütte!!! -



Übersicht: Leider konnte ich nur ein Foto mit dieser Schieflage aus Platzgründen machen. Oben sieht man das Dachgerüst mit eingeklemmten, geschachtelten Großrindenstücken von Fichten. Rechts ist die Schlafstelle, die zur Feuerstelle hin geöffnet ist. Damit wärmt diese mit auch den angewärmten Steinen nachts. Wahrscheinlich musste man nachts ab und zu aufstehen, um Nadelholz nachzulegen. Buchenholz würde viel länger halten. Davor ist die Sitzbank. Mittig die Feuerstelle. An der Wand verschiedene Gebrauchsgegenstände: Wasserfass. Tragekorb. Schneeschuhe. Holztopf. Holzpfanne. Trinkflasche. Lederne Wadenschoner für die Beine im Wald.



Sitzbank: Sitzfläche mit Halbrundungen nach oben. Armlehne: Halbrundungen nach unten. Flach abgedeckt mit Rinde.



Ofen: Untergestell als unverrückbares, festes Gestell. Unterlage für den flachen Unterstein im Ofen (später mit Asche drauf) aus abwechselnden Fichtenstämmen mit Rundungen nach oben und unten. Innen drin Steine leicht konisch nach aussen angelegt. Kienspan liegt unterhalb der Pfanne. Ein Topfständer mit fester Höhe. Ein seitlicher Topfhalter aus Holz mit unterschiedlichen Höhen.




Einzeldinge zum Feuer und Aufbewahrung

Pfannenhalter auf dem Tisch. Durch den Luftabstand wird eine bessere Warmhaltung garantiert, da Luft kaum Wärme überträgt.
- Gesehen im Holzmuseum Murau.



Kienspan. Feine, dünne Holzteile wurden als Feueranzünder verwendet. Etwas dickere wurden als erste Vorläufer der ersten Lampen verwendet. Dabei konnte man den Ständer durch zwei Sägezähne aus Holz in der Höhe verstellen. - Damit alles schnell zur Hand ist, hat man sich oberhalb der Lampe einen Kienspanhalter gebaut. - Holzmuseum Murau.



Holzbehälter zum Aufbewahren oder Essenservieren aus einem Teil geschnitzt. Besonders toll ist der untere Steg, der ein Umkippen des Behälters quasi ausschliesst. Dahinter Holzschöpfkelle. - Holztrinkwasserbehälter. Das mittlere Teil ist ein ausgehöhlter Stamm. Er wird verschlossen durch einen eingesetzten Holzdeckel; quasi wie ein Korken. Auch oben die Teile sind einzeln eingesetzt in den Stamm.
Rechts: Holzständer zum Aufhängen von Dingen. Auch für nasse Kleidung oder Nahrung/Fleisch überm Ofen. - Holzmuseum Murau.



Ständer zum Trocknen überm Ofen unter der Decke. Auch als dreidimensionaler Aufbewahrungsständer zu verwenden bei wenig Platz. Die Hölzer zum Biegen müssen aus ganz fisch-nassem Holz sein. Am besten Weide gewässert. Holzmuseum Murau.




Feuer. Licht. Leuchten. Blitzableitung.


Feuer.
Mein Sohn Min Tesch und Vater B.T. reisten 1997 auf zwei YAMAHA XT 600 E nach Kirgestan auf dem Weg nach China. Hier sind wir mindestens 4.000 m hoch. Im Hintergrund das Pamir-Gebirge 6.000 m. Hier gibt es kein Holz mehr.
Deshalb Tesch-Tipp: Immer zwei Riemen dabei haben, um sich in der Talgegend Holz für das Abendfeuer auf die Alu-Box aufzuladen !



Feuer:
Wie mache ich GESICHERT ein Feuer mit dem einen letzten verfügbaren Streichholz an? Foto Rainer Bohr.


 
Feuermachen
: Wie mache ich gesichert mit einem letzten Streichholz bei strömendem Regen, oder minus 20° C oder Sturm ein Feuer an ?



Feuermachen:
Ich habe mich Jahrzehnte lang gefragt, wie denn das "ideale Feuer" aussieht: Zugleich Wärmefeuer, Kochfeuer, Garfeuer, regensicheres Feuer und sparsam.
So ähnlich wird das "Tesch-Feuer", wenn es vervollständigt ist. Ich habe es noch nie in einem Buch beschrieben gesehen, sondern selber entwickelt. Ich nenne es daher "das ideale Tesch-Feuer". Auf dem TSTraining bauen wir das fertig.


Feuermachen
: Wie mache ich aus Sicherheitsgründen ein rauchloses Feuer, damit mich weder Menschen noch Tiere leicht entdecken ?



Feuermachen und im Allradbecher kochen / Teewasser bereiten. Foto B. Tesch.



Feuer
. Regenofen. Steine mit Fächern zum Kochen und Braten. Eine ganz tolle Sache, wenn die Materialien zur Verfügung stehen und man an einer Stelle länger bleibt. Ein Dauer-Regenofen mit Brat- / Backfach, der bei jedem Wetter für dich alleine "arbeitet und wärmt" . Foto B.T. beim Schneien.



Feuer:
Wie transportiere ich Feuer über kurze Distanzen am Lagerfeuerplatz ohne Behälter, um z.B. eine zweite Feuerstelle aufzumachen ??

Feuer:
Wie transportiere ich Feuer über 10 km ? Das machen wir auf dem Kurs !

Feuer:
Wie mache ich Feuer ohne Streichhölzer?
Das Thema Feuermachen ganz ohne Streichhölzer werden wir auf dem normalen Survival-Training zwar mit allen mir bekannten Möglichkeiten besprechen, aber nicht üben. Das zu erlernen kostet ganz viel Zeit. Noch mehr, wenn man die Zeit dazu rechnet, sich die Teile selber zu besorgen. Die Kunst des Feuermachens und Erhaltens besteht nicht nur darin zu wissen, wie man das alles macht, sondern insbesondere auch darin, wie man ein Feuer mit den jeweiligen VORHANDENEN Dingen ein Feuer anmacht. Und unter den jeweiligen Voraussetzungen. So ist es z.B. in den fast 100% trockenen Gebieten Australiens viel einfacher ein Feuer zu entzünden als bei 80 % Luftfeuchtigkeit in der kalten Winter-EIFEL.

Feuer-Zunder:
Welches ist der beste Zunder ?
Das ist ein hochinteressantes Thema. Alles, was wirklich trocken ist, brennt gut. Und wenn man es zerkleinert noch besser. Aber "alkoholhaltige Hölzer" brennen viel besser an. Grundsätzlich muss man dazu unterscheiden zwischen natürlichen und künstlichen Materialien.
Natürliche Materialien: z.B. Birkenrinde (enthält Alkohol). Trockene Moose (die müssten schon tot sein und knacken, da Moose selbst Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen). Braune Rohrkolbenenden "Lampenputzer". Trockenes Reisig von Tannen, Fichten. Kiefern, Lärchen (enthält Harz). Baumharz. Vogelnester. Ganz wichtig und meist mißachtet: Holzkohle in Pulverform und als Holzstückchen vom letzten Feuer mitnehmen ! Trockene Baumpilze (bestimmte Schichten davon).
Künstliche Materialien: z.B. Zeitungspapierstreifen mit Wachs beträufelt oder getränkt. Verkohlter Baumwollstoff (von einer Jeans in luftdichter Dose am Feuer herstellen). Schiesspulver von Patronen (ohne Zünder !!). Metallstreichhölzer.


Feuer-Blitzableitung. Infos vom Blitzfachmann Andreas König. 2016
Der Blitzstrom benötigt gewisse Querschnitte, um abgeleitet zu werden. 16qmm Kupfer und 50qmm wird als ausreichend angesehen. 35qmm Alu  funktioniert inoffiziell auch. Ist der Querschnitt zu klein, dann explodiert die Stange von der Blitzenergie und wird wieder gefährlich.
An GFK-Stangen (ebenso Holz) hangelt sich der Blitz nur bevorzugt dran runter. Wenn dann der Blitz jedoch auf dem Weg nach unten einen Menschen sieht, dann springt der Blitz auf den Menschen über. Also GFK Stangen bieten null Sicherheit.

Ansonsten:  Hohen Baum suchen (7-10m) , mindestens 5m Abstand vom Baum, hinhocken, Füsse eng zusammen. Hände am Körper. Bloss nicht in die Nähe vom Stamm kommen.

Infos für Holzhütte: https://www.vde.com/de/Ausschuesse/Blitzschutz/Publ/Fkr/Seiten/Schutzhuetten.aspx
Infos für Camping:  https://www.vde.com/de/Ausschuesse/Blitzschutz/Publ/mb-all/Seiten/ZeltenCampen.aspx




Feuer. Licht. Leuchten.

 

Feuer. Licht. Leuchten.
Problembereiche: Behälter, Dochte und Brennstoffe in der Natur finden.

Wie baue ich eine Lampe?
Unsere unmittelbaren Vorfahren haben noch den Kienspan zum Anzünden des Ofens benutzt. Die "Lykows" (eine allein lebende Familie in Sibirien) haben herausgefunden, dass Kienspan aus Birke am besten ist.

Übrigens: Für geplante Survival-Ausflüge oder Lampen: Glasfaserdochte (für Öllampen !) brennen weniger schnell ab als Baumwolldochte.
Eine andere Information via Martin Müller (26.01.2013) ist dieses: Frühe Dochtherstellung: man nehme die äussersten Rindenteile vom Wacholder und drehe sie zu Dochten. Dann in Fetten oder ähnliches getränkt.
B.T.:Bisher noch nicht ausprobiert !

Fackelbau und Feuertransport:
Eine schnellbrennende Fackel kann nützlich und manchmal notwendig sein. Nehme am besten einen möglichst feuchten geraden Stamm / Ast von ca. 3-5 cm Durchmesser und z.B. 50-100 cm Länge. Halbiere ihn bis zur Mitte. Klemme oben ein Stück Holz / Stein ein, sodass er leicht geöffnet bleibt. Stecke alle paar cm Birkenrinde quer rein. Der Abstand sollte so sein, dass die Birkenrinde jeweils alleine brennt, aber auch die nächste Birkenrinde anzünden kann. - Ich habe diese Idee aus einer TV-Show (glaube D-Max).
01.01.2014: Noch nicht selber ausprobiert. Falls du das ausprobiert hast. Bitte gute Digifotos schicken.
08.01.2014: Fackel gebaut, aber noch nicht angezündet... B.T.

Zusatz-Idee: Vielleicht kann man auch einfach einen Birkenstamm nehmen und einfach die äußere Rinde abbrennen.
06.01.2014: Selber ausprobiert. Das funktioniert nicht, da die Flamme die weiße, dünne, brennbare Birkenstamm-Schicht nur oberhalb, aber nicht rundherum abbrennen kann. Diese sitzt noch zu fest am Stamm. Es wäre ZU schön gewesen! B.T.




"Feuerbuch-Empfehlung und Feuerkurse. website: www.androma-verlag.ch

Martin", Andy und Roli Müller. Lindenmätteli. CH-6063 Stalden. Tel./Fax: 0041 (0)41 660 94 56. email: androma@bluewin.ch
"Feuer – Von der Steinzeit bis zum Brennglas"

Andy Müller mit Martin und Roli. Andromeda-Verlag Müller 2004 . ISBN 3-00-013031-4

Sie vertreiben auch Artikel zum Feuermachen, wie etwa Feuersteine, Feuerschlageisen, Magnesiumstäbe etc. und geben
Kurse zum Feuermache
n:

Feuerkurs Datum 2013:
27.Juli  und  06. Oktober. Feuerkurs 2013 in der Gemeinde Kerns ( nächste Stadt Sarnen ). Nähe Luzern
15.  und  16 Juni.2013 Feuerkurs. Für den Indianerladen Besitzer Andy Schumacher.



Datensammlung zum Thema "Feuermachen mit Steinen"


Zunder ist ein "Anzündmittel zum Entzünden von Feuer". Eine lockere, pulverige Masse aus pflanzlichen Stoffen. Diese werden zum Glimmen gebracht durch den z.B. am Stein geschlagenen Funken.

Um ein Feuer in der Praxis (gesichert) zum Brennen zu bekommen und zu behalten, müssen eine ganze Reihe von "Randbedingungen" der Natur erfüllt sein:
- Genügend trockene Anzündmittel parat liegen haben.
- Viel trockenes Holz in verschiedenen Stärken, insbesondere streichholzdünne Äste für den Anfang. Sehr gut sind Fichtenhölzer mit trockener Rinde und Harz innen drin. Noch besser brennen diese an, wenn man die Rinde vorher abschabt.
- Beim Anzünden des Feuers müssen viele Dinge beachtet werden: Trockener Untergrund. Windstille. Dazu den Körperrücken zuerst gegen den möglichen Wind: Beine und Arschbacken zusammen, damit der Wind nicht durchbläst.

Die Oberflächenvergrößerung (Brennstoffe zerkleinern, Pulver, Gase) führt zu einer größeren Zahl an reaktionsbereiten Teilchen. Die Reaktionsgeschwindigkeit kann dabei so groß werden, dass es zur Explosion kommt.
Entscheidend für die Zündfähigkeit ist der Sauerstoffanteil in der Luft (normal 21 % Sauerstoff), geringe Luftfeuchtigkeit und der Zerteilungsgrad des Brennstoffes.

Zünden
Du leitest den Brennvorgang durch Zuführen der Aktivierungsenergie ein.

Zündtemperatur: Oxidationsempfindlichkeit der Substanz.

Anzündmittel
Anzündmittel für die Handzündung. Feuer und Deflagrationen werden angezündet,
Anzünden ist das Auslösen eines Abbrandes (Deflagration). Thermische Anzündmittel sind das Streichholz und das Feuerzeug.
Zünden ist das Auslösen einer Detonation.

Während allgemein Verbrennungen entzündet werden, können insbesondere Detonationen gezündet werden (Zünder). Dämpfe und Gase entflammen.

Zunder:

Feuerstahl (Firesteel).

Schlageisen: Künstlich hergestelltes Stahlteil, mit dem man auf den Feuerstein schlägt, um Funken zu erzeugen.

Charcloth: Künstlich hergestellte verbrannte Baumwolle, Z.B. von Jeans. In einer luftdicht geschlossenen Dose (mit Eindrück-Metalldeckel, keine Schraubdosen wie z.B. vom Tabak) z.B. 3 cm breite Streifen schneiden und unter Luftabschluss auf heiße Kohle stellen.

Verbrennung
ist eine unter Licht und Wärmeentwicklung rasch ablaufende Oxidation.
Das Leuchten wird durch glühenden Feststoff hervorgerufen.

Verbrennung von ...:
Für eine Verbrennung werden also immer 3 Dinge benötigt:
Ein brennbarer fester oder gasförmiger Stoff: z.B. Papier, Holz, Kohle, Benzin, Spiritus, Heizöl, Erdgas. Pulverform..
Sauerstoff. - Das richtige Mischungsverhältnis.
Entzündungstemperatur des Stoffes oder Gases jeweils.

Verbrennung von Holz:
Holz kann ungefähr sein Trockengewicht noch einmal als Feuchtigkeit aufnehmen. Nasses und feuchtes Holz ist nicht zu entzünden und brennt nicht. Holz verbrennt zuerst außen. Bei 100 °C beginnt das Wasser zu verdampfen. Ist das Wasser weitestgehend verdampft, steigt die Temperatur im Holz und die gesamte Verbrennung beginnt. Trockenes Holz zündet leichter und beginnt ab etwa 150 °C zu verkohlen. Dies ist eine Pyrolyse des Holzes durch hitzebedingte chemische Zersetzung, zum Teil entstehen gasförmige Stoffe, die als Flamme aus dem Holz austreten. Verbleibende Holzkohle als Gemisch aus Kohlenstoff und Asche verglüht anschließend mit weiterem zutretenden Sauerstoff.

Verbrennung von Methan (Oxidation von Methan (CH4)):
CH4 + 2 O2     → CO2 + 2 H2O + Wärme. Die chemische Energie wird in thermische Energie umgewandelt, so dass das Abgas (bei gleicher Gesamtenergie) eine viel höhere Temperatur aufweist als die Ausgangsstoffe. Es wird ein Brennstoff benötigt (hier repräsentiert durch CH4), also eine Substanz, die viel Energie in ihren Molekülen speichert.

Detonation
Eine Detonation ist eine sich mit Überschallgeschwindigkeit ausbreitende chemische Reaktion in einem Sprengstoff, die zur Explosion des Sprengstoffes führt.
de.wikipedia.org/wiki/Detonation

Verbrennung von Gasen


Paketschnur aus Hanf
Aufgedreht ein ausgezeichneter feinfasriger Zunder zum Anzünden von Feuer.
Zündtemperatur.

Handzündung. Spezieller Magnesiumsatz. Zündschnur.

Photosynthese der Pflanzen:

Diese ist die Umkehrung der Verbrennung. Aus CO2 und H2O werden unter Nutzung von Energie aus Sonnenlicht wieder sehr energiehaltige Stoffe, die als Brennstoffe genutzt werden. Die beiden Prozesse „Verbrennung“ und „Photosynthese“ bilden also einen geschlossenen Kreislauf.


Sprengstoffe: In einigen chemischen Verbindungen sind das „Oxidationsmittel“ (Sauerstoff) und das zu oxidierende „Material“ in demselben Molekül enthalten, so in vielen Sprengstoffen. (Nitroglyzerin). In manchen Nitrat- und Salpetersäure-Verbindungen sind in den Molekülen genügend Kohlen- und Wasserstoffatome enthalten, um bei der Oxidation vollständig zu Kohlendioxid und Wasser zu oxidieren. Die gasförmigen Oxidationsprodukte nehmen ein Vielfaches des ursprünglichen Volumens ein.

Wachs
Auch ohne dass heißes Wachs mit einer Flamme in Berührung kommt, entzündet es sich bei ca. 250°C. Dazu ist nicht unbedingt ein Funken nötig.

Aus:
http://de.wikibooks.org/wiki/Anorganische_Chemie_f%C3%BCr_Sch%C3%BCler/_Erforschen_des_Verbrennungsvorgangs#Die_Entz.C3.BCndungstemperatur

Hier einige Beispiele für Temperaturen, bei denen sich Stoff von selbst entzünden:
Mehr Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCndtemperatur

Brennstoff Entzündungstemperatur [°C] Brennstoff Entzündungstemperatur [°C]
Phosphor weiß 60 Fichtenholz 280
Streichholzkopf ca. 60 Fett 300
Zündholzkopf 80 Holzkohle 300
Holzkohle 150 - 220 Phosphor rot 300
Ether 170 trockenes Holz ca. 300
Zeitungspapier 175 Petroleum 300
Stearin 196 Kork 300-320
Kunststoffe 200 - 300 Steinkohle 350-600
Benzin 220 - 300 Schreibpapier 360
Terpentin 220 Butan (Flüssiggas für Feuerzeuge) 400
Torf 230 Asphalt 400 ca.
Schwefel 250 Glycerin 400
Paraffin (=Kerzenwachs) 250 Zucker 410
Benzin (Auto) ca. 250 - 460 Spiritus 425
Dieselöl 250 - 350 Ethanol 425
Heizöl 250 Baumwolle 450
Papier ca. 250 Methanol 455
Kohle Bergwerk 240-280 Propangas 460
Stroh 250-300 Essig (-säure) 460
Getreide 250-320 Roggenmehl 500
Heu 260-310 Schmieröl 500
Benzin (rein) 250 Methan (= Erdgas) 600 ca.
Weizenstaub 270 Aceton 600
Holz 280-340 Teer 600


Weitere Beispiele findest du unter Wikipedia-logo-v2.svg hier.

Zündtemperatur einiger Feststoffe:

Feststoff Zündtemperatur in °C
Fichtenholz 280
Holz 280-340
Kork 300-320
Stroh 250-300
Torf 230
Heu 260-310
Zeitungspapier 175
Schreibpapier 360
Zucker 410
Baumwolle 450
Getreide 250-320
Roggenmehl 500
Weizenstaub 270
Holzkohle 300
Kohle 240-280
Kunststoffe 200-300
Phosphor weiß 34
Schwefel 250
Phosphor rot 300


Hier sind einige Aufgaben zur Überprüfung Deines Wissens

  1. Was brennt eigentlich, wenn du eine Kerze angezündet hast? Beschreibe, welche Aufgabe der Docht hat.
  2. Die folgenden Sätze beschreiben, was beim Anzünden einer Kerze geschieht. Leider sind sie durcheinander geraten. Wie muss die richtige Reihenfolge lauten?
    a) Am Docht befindet sich festes Wachs. Es brennt nicht.
    b) Der Wachsdampf entzündet sich und beginnt zu brennen.
    c) Das flüssige Wachs steigt im Docht nach oben (ähnlich wie Tinte im Löschpapier).
    d) Der Wachsdampf erreicht seine Entzündungstemperatur.
    e) Wenn man eine Streichholzflamme an den Docht hält, wird das Wachs erhitzt und schmilzt.
    f) Das Wachs beginnt zu sieden und verdampft.
  3. Vergleiche die Flammen von Brenner und Kerze.
  4. Es müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein, damit etwas brennt. Schreibe sie auf.
  5. Beim Gas genügt ein kleiner Funke, um es zu entzünden. Dazu reicht eine leeres Feuerzeug, welches selbst kein Gas mehr enthält.
  6. Könntest du auch eine Kerze mit einem leerem Feuerzeug entzünden? Begründe.
  7. Manche Stoffe dürfen nur in einem heißen Wasserbad erhitzt werden. Welche Stoffe könnten das deiner Meinung nach sein? Begründe Deine Meinung.
  8. Stelle die Reaktionsgleichung der Verbrennung von a) Schwefel, b) Kohlenstoff, c) einem beliebigem Metall auf
  9. Wozu dient Kalkwasser? Wie stellt man es her?
  10. Schlage einen Versuchsaufbau vor, der beweist, dass man Kohlenstoffdioxid ausatmet.
  11. Was ist eine Oxidation? Nenne die verschiedenen drei Formen der Oxidation? Kann man stille Oxidationen beobachten?
  12. Was denkst Du, warum Explosionen im Chemieunterricht als sehr gefährlich betrachtet werden und warum alle explosiven Stoffe Sicherheitsschilder tragen müssen?
  13. Der Verkauf von Silvesterknaller aus osteuropäischen Ländern ist zum Teil in Deutschland verboten, was meinst Du warum das so ist?
  14. Informiere Dich zu den Konsequenzen der täglich millionenfachen Verbrennungen auf unserem Planeten. Gute Suchbegriffe sind Luftverschmutzung, Treibhauseffekt, Ozonloch, Smog.
  15. Um welchen Faktor verbrennen Stoffe in reinem Sauerstoff schneller als in Luft? Nenne Beispiele aus dem UR.
  16. Erkläre den Begriff Nichtmetalloxid und ordne den drei Aggregatzuständen dir bekannte Nichtmetalloxide zu.
  17. Informiere dich über den Stoff Kohlenmonoxid und seine Gefahren.
  18. Was ist der Unterschied zwischen Sauerstoff und Luft? Wie kann man entstehenden Sauerstoff nachweisen?
  19. Ist Luft ein Element? Schlage einen Versuchsaufbau vor, mit dem dies gezeigt werden kann.
  20. Verbrennt ein Stückchen Kohle schneller in Luft, Stickstoff oder reinem Sauerstoff?
  21. Bei einem Waldbrand fliegen mit Wasser beladene Hubschrauber über das Feuer und werfen das Wasser ab. Was verspricht sich die Feuerwehr davon? Warum kann ein Wald, der auf solche Art gelöscht wurde jederzeit wieder anfangen zu brennen? Welche Rolle spielt eigentlich Wind beim wieder entfachen eines Waldbrandes?
  22. Was versteht man unter der Entzündungstemperatur? Nenne ein Beispiel, wo die Entzündungstemperatur eine wichtige Rolle spielt
  23. Welchem Einfluss hat die Form eines Holzstücks auf seine Entzündung am Lagerfeuer? (Vergleiche dazu einen Ast und einen Baumstamm)
  24. Ein Schüler sagt: „eine Verbrennung ist eine Oxidation, aber nicht jede Oxidation ist eine Verbrennung“. Hat der Schüler damit recht?
  25. Ordne die folgenden Stoffe nach ihrer Entzündungstemperatur: Streichholz, Benzindampf, Holzkohle, Stroh. Was ist ein Metalloxid? Erkläre und nenne drei Beispiele (Was ist ein Nichtmetalloxid?)
  26. Wozu verwendet man Metalloxide?
  27. Ist die Verbrennung von Kupfer eine Oxidation? Begründe Deine Meinung.
  28. Erkläre den Unterschied zwischen Element und Verbindung.
  29. Erkläre die Vereinigung von Eisen und Schwefel und die Zersetzung von Quecksilberoxid.
  30. Auf dem Herd hat eine Bratpfanne angefangen zu brennen. Was ist passiert? Wie kann sie gelöscht werden?
  31. In einem Grill brennt Grillkohle. Liegt eine chemische Reaktion vor? Begründe Deine Meinung und stelle die Reaktionsgleichung auf.
  32. Erforschen des Verbrennungsvorgangs
    In einem mit Wasser gefüllten Becherglas steht ein Reagenzglas mit der Öffnung nach unten. Es enthält feuchte Eisenwolle. Lässt man den Versuch zwei Tage stehen, steigt das Wasser im Reagenzglas an. Erkläre, warum und um wie viel Prozent das Wasser steigt.

 

  1. zur Erklärung di = zwei/ mono = eins
  2. Später wirst Du lernen, dass auch der so genannte Zerteilungsgrad eine Rolle spielt


Wildniscamp Dütling zwischen Heimbach und Mechernich
2016.08.03


Infos zur Teilnahme und meine persönliche Anmeldung durch Klicken hier möglich

Mein Trainingsort in der Wald-EIFEL bekommen nur Teilnehmer mitgeteilt. Grob liegt er 10 km von Simmerath / EIFEL entfernt. Teilnehmer bekommen die Anfahrbeschreibung genau.

Gut Sprit und freie Grenze wünscht

Bernd Tesch    Globetrotter. Traveller-Survival-Trainer. Professional Motorcycle Adventurer. Reise-Schriftsteller. Journalist. Dipl.-Ing. Manager seit 1971 von der GLOBETROTT-ZENTRALE Bernd TESCH


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